Neuigkeiten im Januar 2010

Deutsche Telekom verbockt es - offener Brief

Wieso Sie uns am 04.01.2009 telefonisch nicht erreichen konnten sehen Sie auf dem Bild. Der von der Telekom beauftragte Techniker war augenscheinlich nicht in der Lage vier Kabel richtig anzuschließen. Einem Area 51 Mitarbeiter, der ihn darauf hinwies, dass er das schwarze Kabel beachten möge, welches offensichtlich doppelt belegt wurde entgegnete er:“Das ist mir doch egal, mein Messgerät zeigt an, das alles funktioniert.” (Ok, dass das Telefon nicht funktioniert haben wir ihm gezeigt… aber sein Messgerät sieht das halt anders… muss wohl daran liegen, das sein Messgerät einen höheren IQ hat als er…) Davon abgesehen wurden die Leitungen nicht zum vereinbarten Termin geschaltet!

Area 51 PC authentification

Eine weitere interessante Begegnung mit einem von der Telekom beauftragten Techniker hatten wir letztes Jahr, als unsere Leitungskapazität erweitert wurde. Dazu musste ein von der Telekom beauftragter Techniker ein Loch graben und die Leitungen vor unseren Geschäftsräumen neu verdrahten.

Sie erahnen es schon… Nachdem er seine Arbeit “erledigt” hatte waren alle Telefonleitungen tot. Seine Aussage: “Das war ich nicht!” (Wie sich unschwer feststellen ließ, war er es aber doch… oh wie verwunderlich?)

Neulich:

Wir haben einem Kunden einen Computer mit WLAN Karte mit Zusatzantenne verkauft. Aus transporttechnischen Gründen wurde die Antenne in den Zubehörkarton gepackt (wie immer!).

Als ein Ausbilder der Telekom auf dem Computer WLAN einrichten wollte stellte er fest, das die WLAN Karte zu schwach ist, und man kein WLAN einrichten könne. Seine Feststellung war: “Die Firma hat ihnen einen schlechten PC geliefert, sie müssen eine neue, stärkere WLAN Karte einbauen, sonst funktioniert das WLAN nicht”… nicht (Hallo? Er hat hier einen Area 51 Computer vor sich. kein Billigprodukt!) Es war sogar extra auf dem Lieferschein vermerkt (für den Telekom Techniker?), dass die WLAN-Antenne angeschraubt werden muss damit die maximale Verbindungsreichweite erreicht werden kann. Wer lesen kann - und dies auch macht - ist klar im Vorteil!

Die drei oben geschilderten Vorfälle enthalten drei krasse Fehldiagnosen, die ein Auszubildender bei uns im ersten Lehrjahr nicht macht. Dazu hätten diese Fehler durch vernünftige Kommunikation schnell gelöst werden können, und es hätten Schäden, die in die Tausende gehen einfach vermieden werden können. Aber die Deutsche Telekom hat ja leider nichts mit Kommunikation zu tun, oder liege ich da jetzt mal falsch… ?

Wir fragen uns, ob es nicht für die Telekom Sinn machen könnte, entweder ihre Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren, damit sie in der Lage sind vier Kabel richtig zu verdrahten, Kabel einer Telefonleitung anzuschließen, ohne diese zu zerstören - und wenn sie die dann halt doch mal versehentlich zerstören (kann ja mal vorkommen), wenigstens eine Mitteilung über eine Störung die offensichtlich durch den Mitarbeiter verursacht wurde ernst zu nehmen und einen Lösungsweg zu suchen? Vielleicht definiert die Telekom Lösungsweg über auflösen… und versteht das so, das die Mitarbeiter bei einem Fehler sich selbst auflösen - so nach dem Motto schnell weg… wer weis…?

Als Alternative (wenn eine Weiterqualifizierung nicht möglich ist) könnte die Telekom, die Mitarbeiter, die nicht in der Lage sind einfache Dinge zu erledigen entweder entlassen, oder dafür sorgen, das sie keinen so großen Schaden anrichten können (Hier fallen mir spontan Dinge ein wie: Kaffeekochen, Solitär spielen, Texte in Warteschleifen live ansagen und vielleicht sogar noch die Hintergrundmusik selbst zu singen,…)

Bis zu diesen Vorfällen haben wir es immer für eine Überbewertung gehalten, wenn jemand von seinen negativen Erfahrungen mit der DeutschenTelekom erzählt hat. Mittlerweile hatten wir allerdings Gelegenheit uns mit der Materie eingehender zu beschäftigen, und wir sehen dringenden Organisations und Ausbildungsbedarf bei der Telekom.

Gespannt erwarten wir eine Antwort der Deutschen Telekom

Beste Grüße

Micha Köllerwirth.